Suppenkur

Donnerstag, 18. April 2019 - 19:27 Uhr

 

Suppenfasten

SuppenfastenDas Suppenfasten ist eine Möglichkeit, innerhalb von relativ kurzer Zeit auf schonende Art der Entschlackung abzunehmen. Drei Kilogramm pro Woche sind dabei keine Seltenheit. Beim Suppenfasten ist der Blutzuckerspiegel niedrig, es wird weniger Insulin benötigt, der Glucagonspiegel dagegen steigt an. Die Fettzellen werden direkt angegriffen, da nicht mehr ausreichend frische Kohlenhydrate vorhanden sind, die normalerweise zuerst verbrannt werden.

Beim Suppenfasten, gilt es, wie der Name bereits sagt, ausschließlich Suppe zu essen. Insbesondere Gemüsesuppen werden empfohlen, da somit die weitere Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralien gesichert ist. Zu einer Suppenkur gehören außerdem Tee, Säfte und Wasser, welche die Entschlackung und Entgiftung unterstützen. Wer sich für eine Suppenkur entscheidet, tut dies mitunter auch aus dem Grund, weil er nicht hungern muss. Im Gegenteil: Satt essen ist angesagt. Es wird bewusst auf feste Nahrung verzichtet. Der Fastende soll drei Mal pro Tag ein bis zwei Teller seiner selbst gekochten Hafercreme-/Haferflocken-, Obst- oder Gemüsepüreesuppe essen.

Wer zusätzlich zum Suppenfasten Sport macht, kann auf eine noch schnellere Gewichtsreduzierung hoffen und wer die Zeit hat, kann das Fasten-Programm mit Yoga, Ölmassagen und Bädern abrunden. Doch Vorsicht, das nach der Suppenkur erreichte Gewicht bleibt nicht einfach so, immerhin handelt es sich hierbei nicht um eine Diät (bei welcher freilich auch mit dem Jo-Jo-Effekt zu rechnen ist), sondern um eine von vielen verschiedenen Fastenarten. Diese ist auch gar nicht neu, sondern wurde schon früher angewendet. Die Gewichtabnahme ist eigentlich nur die (angenehme) Begleiterscheinung, geht es doch vordergründig um besagte Entschlackung und Entgiftung des Körpers.

Das Suppenfasten eignet sich unter anderem bei Magen- und Darmentzündungen, wie bei Infekterkrankungen. Auch wird es nach Operationen angewendet sowie nach langer Medikamenteneinnahme. Und schließlich wird die Suppenkur so genannten Empfindungsnaturellen empfohlen, das sind ältere, kleine und zierliche Menschen mit geringem Gewicht. Menschen mit Essstörungen, Depressionen wie auch Diabetiker sollten vom Fasten Abstand nehmen.